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Unser Thema:

Öffentliche Aufträge

Faire Chancen auch für kleine Unternehmen

Der SWV Österreich fordert bessere Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen bei öffentlichen Auftragsvergaben. Obwohl KMU den Großteil der Arbeitsplätze, Lehrstellen und der regionalen Wertschöpfung schaffen, werden ihnen bei Ausschreibungen oft auch enorme Hürden auferlegt.

Überzogene Anforderungen bei Mindestumsätzen, Referenzen oder Eignungsnachweisen sowie aufwendige Kalkulationsformblätter erschweren vielen Betrieben den Zugang zu öffentlichen Aufträgen. Auch Vorgaben wie eine permanente 24/7-Erreichbarkeit seien häufig nicht sachlich begründet und benachteiligen insbesondere kleinere Unternehmen.

„Öffentliche Aufträge müssen auch für kleine und mittlere Betriebe erreichbar sein. Wer die Leistung erbringen kann, darf nicht an unnötiger Bürokratie oder unverhältnismäßigen Anforderungen scheitern“, betont SWV-Österreich-Präsident Bernd Hinteregger.

Der SWV Österreich fordert daher die Beseitigung von Hindernissen, die KMU bei Vergabeverfahren benachteiligen. Anforderungen an Umsatz, Referenzen oder Kalkulationsnachweise müssen sachlich gerechtfertigt und für die Auftragserfüllung tatsächlich notwendig sein.

„KMU leisten einen wesentlichen Beitrag für Wirtschaft und Beschäftigung in Österreich. Deshalb brauchen sie faire Chancen bei öffentlichen Aufträgen und einen gleichberechtigten Zugang zu Vergabeverfahren“, so Hinteregger.