Bürokratieabbau

Österreich braucht einen radikalen Wandel
Bis zu 20 Prozent der Zeit geht in den Unternehmen für Bürokratie verloren
Deshalb fordert der SWV Österreich einen umfassenden Abbau bürokratischer Hürden für Unternehmer. Vor allem kleine und mittlere Betriebe leiden zunehmend unter komplexen Vorschriften, aufwendigen Genehmigungsverfahren und steigenden Dokumentationspflichten.
„Wir wollen ein radikales Zurückfahren unnötiger Auflagen und mehr Mut zu Eigenverantwortung. Unternehmerinnen und Unternehmer sollen ihre Zeit in ihre Betriebe investieren können – nicht in Formulare, Nachweise und Verwaltungsaufwand“, betont SWV Österreich Präsident Bernd Hinteregger. „Gerade EPU und KMU brauchen endlich spürbare Entlastungen. Unser Ziel ist ein schlanker Staat, der Unternehmen unterstützt statt ausbremst“, erklärt Hinteregger.
Forderungen zum Bürokratieabbau:
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Null-Papier-Strategie bis 2030:
Künftig sollen sämtliche Anträge für Unternehmen digital und zentral über ein WKO-ID-Austria-Konto abgewickelt werden können. -
„Once Only“-Prinzip für Unternehmensdaten:
Diese sollen nur einmal erfasst werden und – mit Zustimmung der Betriebe – automatisch zwischen Behörden, Sozialversicherung und Wirtschaftskammer ausgetauscht werden können. -
Regelmäßige Überprüfung wirtschaftsrelevanter Vorschriften:
Neue Regelungen sollen nach zehn Jahren automatisch evaluiert werden und ohne aktive Verlängerung außer Kraft treten.