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19. Juni 2026

Lohnnebenkosten um 5 Prozent senken

Die Senkung der Lohnnebenkosten hat für SWV Österreich Präsident Bernd Hinteregger oberste Priorität. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Österreich wettbewerbsfähig gehalten werden und die Beschäftigung steigen. Ab 2028 werden die Lohnnebenkosten, genauer gesagt die Beiträge der Unternehmen zum Familienlastenausgleichsfonds, um einen Prozentpunkt gesenkt. Das ist ein erster wichtiger Schritt.

Denn in Österreich ist der Faktor Arbeit international gesehen viel zu hoch belastet. Österreich zählt laut aktuellem OECD-Bericht zu den Ländern mit der höchsten Belastung des Faktors Arbeit in Europa.

Hinteregger fordert daher: „Wir brauchen dringend eine Senkung der Lohnnebenkosten. Ein Prozent ist ein erster Schritt. Um Unternehmen stärker zu entlasten, bräuchten wir jedoch 5 Prozent, um zumindest auf deutsches Niveau zu kommen. Nach Gesprächen mit dem Finanzminister weiß ich, dass es dafür Vorschläge zur Gegenfinanzierung braucht. Wir werden als SWV entsprechende Modelle für eine mögliche Gegenfinanzierung erarbeiten und präsentieren“, so Hinteregger.