Die größte Wirtschaftskammer-Reform aller Zeiten

Mit diesem Versprechen ist der SWV Österreich in den Reformprozess eingestiegen. WKO-Präsidentin Martha Schultz hat mit den angekündigten Einsparungsmaßnahmen wie dem Stellenabbau die ersten Schritte gesetzt, um die Kammer langfristig effizienter, moderner und schlagkräftiger aufzustellen.
Doch viele Selbstständige, Ein-Personen-Unternehmen und KMU haben noch immer den Eindruck, dass die Kammer viel zu weit von ihrem Alltag entfernt ist. Zu viel Verwaltung, zu wenig konkrete Hilfe – so die Kritik. Wenn die Kammer auch in Zukunft ihre Legitimation behalten will, muss sie sich neu erfinden: als moderne Serviceagentur für alle Unternehmer:innen.
Bernd Hinteregger: „Reformen sind nie bequem. Wer Verantwortung übernimmt, muss auch bereit sein, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und dort Veränderungen einleiten, wo sie notwendig sind.“ Der SWV Österreich unterstützt den Reformkurs, will jedoch auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie Wirtschaftskammer auch in Zukunft die Unternehmerinnen und Unternehmer bestmöglich vertreten kann.
Das sind unsere Forderungen
- Kammerumlage für alle Ein-Personen-Unternehmen bei 49 Euro deckeln. Zudem sollte die Kammerumlage 2 für jeden Mitarbeiter 55 Plus im Unternehmen reduziert werden: Löhne dieser Mitarbeiter:innen sollen nicht mehr in die Be- rechnung der KMU 2 einfließen.
- Die Funktionärsentschädigungen sollen nach Mitgliedern fair gestaffelt und der tatsächlichen Arbeit angepasst werden.
- Mehr Transparenz und eine klare Modernisierung der Kammer zu einer echten Serviceorganisation für ihre Mitglieder.
- Stärkung der Fachgruppen durch ein praxisnahes Beratungsangebot
- Wahlrechtsreform
- Bürokratieabbau: „Once Only“ für Unternehmensdaten und Null-Papier Strategie bis 2030